Archiv der Kategorie: Allgemeine Betrachtungen

Die Krankheit

Seit tausenden von Jahren grassiert eine Krankheit auf der Erde, die vor allem die menschliche Spezies betrifft:Hirne erscheinen wie ausgelutscht, und die Herzen trocknen aus.Nur wenige sind immun. Viele sind stumm.Darum ist die Welt, wie sie ist. Darum gibt es … Weiterlesen

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Im Augenblick

Denke ich darüber nachWas wohl meine MitmenschenÜber michSo denkenOder auch nichtMan neigt ja gemeinhin dazuSich zu wichtig zu nehmen Nein, ich will besser nichtWissenWas ihr über mich denktNein, lasst uns weitermachen wieBisherUnd angemessenSchweigen

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Ermessenssache

Was schädlich ist ab welchem Wert ist viel Ermessenssache, jeder wird von andersher belehrt. In unserem Gespräch brachte ich den Punkt auf Gift und SMOG, worauf „der Gelassene“ hämisch sein Gesicht verzog: „Dass ich nicht lache, verkehrt, verkehrt, das ist … Weiterlesen

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Kerzenschein

So seicht, so zart im Scheine einer Kerze träume ich von einem Sinn ohne Eile, Angst und Hetze will ich wissen, wer ich bin. Immer dieses Suchen und Erstreben das will ich nicht was ich will, ist leben einfach so … Weiterlesen

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Du, Zeit

Draußen sehe ich grüne Knospen sich bewegen im Wind du erwecktest sie zum Leben und du wirst sie töten im Herbst ich blicke durch das Fenster du wirst es bald verschließen es bleibt der Blick auf leere Wände zu jeder … Weiterlesen

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Der Tage Nächte

Erkenntnis ist ein Gift Das langsam mordet Ich schwitze eine Seele aus, die Ich gar nicht habe Ich schreie gewaltig – ganz ohne Stimme Das Gegengift ist nicht auf dem Markt Wir hörten davon Erkenntnis ist wie ein Fluch Ein … Weiterlesen

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Der Mensch und die Maschine

Die Maschinen liefen, weil sie laufen mussten, die Fabrikschornsteine rußten, alles wurde schwarz und älter, Wälder aus Beton standen unberührt, Vögel sangen Lieder ungehört. Menschen lebten zwischen Abfall und Ruinen, kämpften um den letzten Happen Brot, sie waren wenig und … Weiterlesen

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Das Waldgleichnis

Wir Menschen durchstreifen das Leben wie einen Wald, einen Wald, den unsere Zivilisation durchforstete, mit Waldwegen und Zäunen versah. Ich bin in diesen Wald geboren und sah nichts anderes. So gehe ich den Weg, der mir gewiesen wird, vorbei an … Weiterlesen

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Egal wie groß ein Gefängnis ist – es ist immer zu klein

Die Erde, das Sonnensystem, die Milchstrasse sind zu klein. Das Universum ist zu klein. Schwarz und schwer wie die Nacht spannt sich die Decke über meinen kugelrunden Zellenboden. Ich reiche nicht hinauf, wenn ich springe. Die Erde hält mich wie … Weiterlesen

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Es drückt immerzu

Körper und Geist sind während des Lebens eine unlösbare Einheit. Es liegt nahe, dass sie mit dem Eintritt des Todes zusammen untergehen. Feststellbar freilich ist nur der körperliche Tod. Also, da verliebt man sich in eine Frau und weiß gar … Weiterlesen

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