Zwischen den Regalen

Ich frage mich wiederholt
Ob es Gott gibt
Fast täglich
Eine Art Mantra
Wobei ich eigentlich denke, dass
Gott so unwirklich ist wie
Alles
Er könnte die Kassiererin im Nahkauf sein
Oder der Hundeköttel
Vor meiner Haustüre
Oder gar
Ich selbst

Der Blick in den Badezimmerspiegel
Wirft mich um
Ich sehe aus wie ein Arschloch
Mir bleibt nichts anderes übrig
Als es sein zu lassen

Über bonanzamargot

Ich wollte, es wäre immer Sommer. Ich wollte, ich wäre immer verliebt. Ich wollte, ich hätte nie Sorgen. Ich wollte, ich hätte unbegrenzt Zeit, um hinter das Geheimnis des Lebens zu kommen: Die Welt um mich herum besser zu verstehen - die Menschen - die Liebe - den Tod...
Dieser Beitrag wurde unter ab 2014, Leben, Einsamkeit und Alltag abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

25 Antworten zu Zwischen den Regalen

  1. zartgewebt schreibt:

    Gott findet sich auch im Arschloch

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  2. frage anders bis die Antwort kennt die Frage nicht

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