Es blieb nur der Glaube an den Drink in meiner Hand

Er glaubte nicht an das Licht am Ende des Tunnels
Er glaubte nicht an Gott
Eher an den Teufel
Der schien wesentlich präsenter auf der Welt
Zu sein
Jedenfalls aus seiner Sicht
Er glaubte auch nicht an die Weltseele
Oder an die Liebe
Erst verführten sie einen und dann
Ließen sie einen links liegen
So verhielt es sich mit den Menschen
Und ihren Ideen

Er war auch nur ein Mensch
Sicher nicht der beste unter der Sonne
Aber auch nicht der schlechteste
Er hätte sich gern den Glauben an das Gute bewahrt
Einfach, um mit einem wohligen Gefühl
Schlafen zu gehen
Und das Leben am Morgen neugierig zu begrüßen
Wie damals als Kind


Über bonanzamargot

Ich wollte, es wäre immer Sommer. Ich wollte, ich wäre immer verliebt. Ich wollte, ich hätte nie Sorgen. Ich wollte, ich hätte unbegrenzt Zeit, um hinter das Geheimnis des Lebens zu kommen: Die Welt um mich herum besser zu verstehen - die Menschen - die Liebe - den Tod...
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4 Antworten zu Es blieb nur der Glaube an den Drink in meiner Hand

  1. monimonikablog schreibt:

    sehr traurig.
    ich glaube an das Göttliche in uns. Leider spielt der Teufel seit vielen tausenden von Jahren mit uns. Wenn wir ihn besiegt haben, dann gibt es wieder einen Morgen an dem wir neugierig aufwachen und uns auf den Tag freuen können.

    Gefällt 1 Person

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